Europaweites Glockenläuten zum Internationalen Friedenstag am 21. September 2018

Die Aktion findet im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 statt, das den Blick vor allem auf das Verbindende in unserer Kultur lenken und den Zusammenhalt in Europa stärken will. „Glocken sind Kulturträger und verbinden uns alle miteinander. Europa ist ein einheitlicher Glockenraum“, stellt Matthias Wemhoff, der Vorsitzende des nationalen Programmbeirates, fest.

Quelle: sharingheritage.de
„Friede sei ihr erst Geläute“ – Europaweites Glockenläuten zum Internationalen Friedenstag im Europäischen Kulturerbejahr 2018

Die Idee zum europaweiten Friedensläuten kommt aus den Kirchen. Die Kampagne „Hörst Du nicht die Glocken“, angestoßen von der Evangelischen Landeskirche Baden zusammen mit dem Erzbistum Freiburg, will auf die geistliche und weltliche Bedeutung hinweisen, die das Glockenläuten seit Jahrhunderten für die Menschen hat. In diesem Rahmen wurde die Dimension von Glocken als gemeinsamem europäischem Kulturgut erst richtig bewusst, ebenso das Läuten als Zeichen des Friedens. So fand die Idee großen Anklang bei der Europäischen Kommission.

Tibor Navracsics, EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, betont: „Das Glockenläuten entspricht voll und ganz dem Ziel, das wir mit dem Europäischen Kulturerbejahr – und darüber hinaus – verfolgen: zusammenzukommen und zu entdecken, was wir gemeinsam haben. Und uns daran zu erinnern, dass wir stetig daran arbeiten müssen, Frieden, Solidarität und gegenseitiges Verständnis zu bewahren und zu stärken – das Fundament, auf dem unsere Union beruht.“

Am 21. September 2018 ist es einfach, ein Zeichen für Europa und für den Frieden zu setzen. Überall in Europa werden Kirchenglocken und ‚weltliche‘ Glocken läuten und einen gemeinsamen, großen Klangteppich bilden. 

 

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